Lage

Das Projekt „an der Rheinlehne in Pratteln sieht fünf freistehende, zueinander versetzte Baukörper vor, die auf einem verbindenden Sockel stehen. Dieser tritt jedoch nur Richtung Rhein, wo das Gelände rund 16 Meter abfällt, in Erscheinung. Die Gebäude sind gegenüber der Rheinstrasse um ca. 30 Grad abgedreht, wodurch von jedem Gebäude ein Vorplatz generiert wird, was eine gute Adressierung ermöglicht. Die Haupteingänge befinden sich auf der Ebene der Rheinstrasse.


Gebäude

Im Erdgeschoss sind pro Gebäude ca. 650 m2 Ausstellungsflächen /Verkaufsflächen und Büro geplant. In den zwei Obergeschossen stehen pro Geschoss und Gebäude Nutzflächen von 7-800 m2 zur Verfügung. Im dritten Obergeschoss ist pro Gebäude eine Wohnung und weitere Büroräume mit einer grossen Terrasse.

Ein zentraler Erschliessungskern pro Baukörper mit Treppenhaus, Lift, Technikräumen und Nasszellen bedient jedes Geschoss. Die umliegenden Büroflächen sind allseitig orientiert und weisen eine grosse Nutzungsflexibilität auf. Die Flächen können sowohl als Grossraumbüro genutzt, als auch in kleinere Einheiten unterteilt werden. Passerelle zwischen den einzelnen Gebäudekörper ermöglichen zudem eine flexible Kombination der Mietflächen.

In den Untergeschossen (Sockel) sind einerseits 290 Parkplätze angeordnet. Andererseits ist die Warenlieferung, Gewerberäume für rheinnahe Aktivitäten sowie eine Kantine mit rheinseitigem Aussenbereich vorgesehen.

Nutzung und Zielgruppen

Büroflächen:
Aufgrund des Gebäudestandards, der Architektur und der Lage direkt am Rhein unterscheidet sich die Zielgruppe von der bisherigen Nutzergruppe des Industrieareals Schweizerhalle. Wegen der grossen Flexibilität der vermietbaren Bürogrössen kommen sowohl grosse Konzerne /Hauptsitz, Abteilungen von Grossfirmen) als auch aufstrebende kleinere bis mittelgrosse Unternehmen als Mieter in Frage, die eine flexible Erweiterung der gemieteten Flächen schätzen. Grundsätzlich kommen dabei alle Dienstleistungsbranchen in Frage. Idealerweise ist der Mietermix so zu wählen, dass sie sich gegenseitig positiv beeinflussen können und zur Attraktivität des Areals beitrage.

Um auch für den Bereich F+E Arbeitsplätze für „Smart Kreatives" in der Form von Büro-Ateliers-Lofts, wie dies z.B bei Google in Zürich der Fall ist anbieten zu können, ist eine Aufstockung um weitere 2 Geschosse vorgesehen. Die Statik, des vorliegenden bewilligten Bauvorhabens lässt eine solche Aufstockung zu.

 

Verkaufsflächen:
Im Erdgeschoss kommen für die Verkaufsflächen einerseits Einzelhändler für den täglichen Bedarf des Areals und der direkten Umgebung (z.B Coop Pronto, Migrolino mit max. Verkaufsfläche von 500 m2) in Frage und anderseits Verkaufsflächen, Showroom für Artikel aller Art. Es geht dabei darum den 13’500 täglich vorbeifahrenden Autofahrer ein adäquates Angebot zu präsentieren, welches sie mit wenig Zeitverlust, nutzen können. Von Interesse sind z.B. Autoverkauf, Autovermietung, Regionales Kompetenzzentrum aller Art, Kleiderreinigung, Apotheke usw.

 

Ausbau:

Die zentralen und grosszügig angelegten Treppenhäuser, mit einem Personen -und einem Warenaufzug, haben einen erhöhten Ausbaustandard. Die Büro -und Gewerbeflächen werden in einem Edelrohbau ohne Innenausbau, aber mit Heizung und Lüftung auf Basis „Grossraumbüro“, angeboten. Die fertigausgebauten Toilettenanlagen sind den Treppenhäuser angegliedert.

Die Wohnungen sind in einem erhöhten Standard mit einer kontrollierten Lüftung versehen. Für die ganze Überbauung wird ein zertifizierter Minergie-Standard angestrebt.

Die Wärmeerzeugung und die Kühlung für die gesamte Bebauung erfolgt über eine Wasser-Wasser Wärmepumpe (Rhein- /Grundwasser) und die für den Betrieb erforderliche Energie, sowie die Beleuchtung der öffentlichen Bereiche erforderliche Energie wird mittels Photovoltaik erzeugt.
Die gesamte Bebauung (A bis E) soll möglichst energieautark (bei vernünftigem und somit„zahlbarem“ Aufwand) werden.

 

Angebot:

Die Hauptnutzflächen der Büro/Gewerberäume werden als „Core &. Shell“ angeboten. Raumunterteilungen, elektrische Installation, Innenausbau und betriebliche Einrichtungen, gehen zu Lasten des Mieters.

 

Quartierplanung:

Betriff lediglich das direkte Umfeld der Bebauung (Spezialzone Rheinlehne) und wird gleichzeitig wie die Bebauung erstellt.

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